07.09.2016

Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

Vom TÜV bestätigt: Godelmann produziert seine Betonwaren klimaneutral 

Seit 1980 verpflichtet sich die GODELMANN GmbH & Co. KG dem nachhaltigen und ressourcenschonenden Wirtschaften. Nun hat der Hersteller hochwertiger Betonsteinprodukte sein Engagement für Klima und Umwelt vom TÜV Rheinland zertifizieren lassen. Das Ergebnis: Die GODELMANN GmbH & Co. KG ist ein klimaneutrales Unternehmen. Das entsprechende Zertifikat für das Jahr 2015 wurde vor kurzem überreicht. Die Zertifizierung basiert auf den Ergebnissen einer umfangreichen Studie des unabhängigen Berliner Instituts für zukunftsfähiges Wirtschaften, Sustainum. Die Prüfer hatten an allen Godelmann-Standorten umfangreiche Daten erhoben, um den „Corporate Carbon Footprint“, besser bekannt als „CO2-Fußabdruck", zu ermitteln. Damit ist Godelmann der erste vom TÜV Rheinland zertifizierte Hersteller von Betonwerksteinen in Deutschland, der seine Produkte klimaneutral produziert. 

 

Zu den wichtigsten Stellschrauben für den klimaneutralen Abbau der Rohstoffe, den Transport und die Produktion zählen die geringe Entfernung der Abbaugebiete zum Produktionsstandort in Fensterbach, energiesparende Produktionstechniken, das komplette Recycling von Restbeton, die Produktion von Strom aus eigenen Photovoltaikanlagen, die komplette Werksbeleuchtung mit LEDs und die ausschließliche Verwendung von Regenwasser für den Produktionsprozess.  

Das Monitoring und die Zertifizierung durch den TÜV werden in regelmäßigen Abständen wiederholt. Ziel ist es, schädliche Treibhausgasemissionen kontinuierlich zu reduzieren. „Als produzierender und verarbeitender Baustoffhersteller stellen wir uns unserer Klimaverantwortung, um auch künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu bieten, die Vielfalt der Natur zu bewahren und als familiengeführtes Unternehmen unserer Philosophie für gesellschaftliche Verantwortung gerecht zu werden“, sagt Bernhard Godelmann. „Wir sehen uns als Pionier und Vorbild in der Region und wollen unser Engagement für den globalen und regionalen Klimaschutz ausbauen.“ 

 

Für den CO2-Fußabdruck erfasst man die Menge unternehmensbedingter Treibhausgasemissionen, die sowohl standortbezogen als auch entlang der Wertschöpfungskette anfallen. Dabei werden die betrachteten Emissionen zeitraumbezogen berechnet und in Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr ausgewiesen. Grundlage für die Bilanzierung und Berichterstattung dieses CCF sind international anerkannte Standards, die für die Berechnungen eines CO2-Fußabducks herangezogen werden können.