
Welche Ziele wir im Umwelt- und Klimaschutz erreichen wollen und wie wir das tun, sehen Sie hier.
Wie wir unsere Heimat und die Menschen in unserem Team und um uns herum unterstützen, lesen Sie hier.
Auf welche Werte wir bauen und warum Familie und Tradition uns in die Zukunft leiten, erfahren Sie hier.




Auch wenn wir schon einiges für Umwelt und Klima erreicht haben – das Ende ist noch nicht erreicht. Wir setzen uns regelmäßig neue Ziele, um die Emissionen im Bereich Abfall, Energie, Rohstoffe, in der Logistik und bei der Mitarbeitermobilität weiter zu verringern. Und wir arbeiten an Biodiversität und der Renaturierung unserer Abbaugebiete.

Seit 2015 konnten wir die Emissionen von 8,394 kg CO2 pro Tonne Beton auf 2,425 kg CO2 pro Tonne Beton senken und sind an den Standorten in Fensterbach, Berlin, Kirchheim unter Teck, Maitenbeth und Wonfurt seitdem klimaneutral. Wir arbeiten stetig daran, diesen Wert noch weiter zu minimieren. Durch die Umstellung von 2018 bis 2022 wurden 1,3 Millionen m3 CO2 vermieden und nicht ausgestoßen. Nicht vermeidbare Emissionen kompensieren wir mit myClimate im Gold Standard und erfüllen 10 der insgesamt 17 Sustainable Development Goals der United Nations. Schon heute setzen wir Zementersatzstoffe ein, um den CO2-Impact unserer Produkte zu minimieren. Gleichzeitig optimieren wir unsere Betonrezepturen, um Betone herstellen zu können, die mehr CO2 speichern als herkömmliche.
Der verwendete Strom stammt schon seit 2016 vollständig aus regenerativen Quellen. Mehr als ein Drittel des benötigten Stroms produzieren wir mit unseren eigenen Photovoltaikanlagen, von denen die ersten bereits 2009 ans Netz gingen. Den Rest beziehen wir von zertifizierten Ökostromlieferanten. Inzwischen sind sämtliche Dächer am Standort Fensterbach mit einer PV-Anlage ausgestattet. An sonnenreichen Tagen fertigen wir in Fensterbach komplett strom-autark. Ziel ist, den eigenproduzierten Strom durch die Installation weiterer Photovoltaikanlagen bis auf 60% zu steigern. Unsere Gebäude heizen wir außerdem mit einer Hackschnitzelanlage, die ausschließlich mit selbst gehäckselten Abfällen aus der Palettenaufbereitung und dem Schalungsbau betrieben wird.



Mit der Investition in ein zentrales Hackschnitzelheizwerk, um nicht-reparable Paletten zu verwerten, sparen wir jährlich 45.000 l Heizöl. Anstatt fossiler Brennstoffe wie Öl setzen wir auf nachwachsende Brennstoffe. Damit heizen wir die gesamte Instandhaltung, unsere Betonmanufaktur sowie das Büro und das Sozialgebäude.
Der Bereich Transport setzt sich aus werksinternen und werksexternen Komponenten zusammen. Dabei unterliegt der werksinterne Bereich (Radlader, Traktoren, Stapler, E-Caddies und Fahrräder) unserer direkten Kontrolle und Einflussnahme. Derzeit sind 60 % des werksinternen Fuhrparks mit alternativen Antrieben ausgestattet. Ziel ist es, den übrigen werksinternen Fuhrpark bis 2025 zu 90 % auf alternative Antriebe, vorrangig Gas, umzustellen. Der externe Transport gliedert sich in Rohstoffanlieferung und Produktauslieferung, die durch Partnerspeditionen und elf unternehmenseigene LKWs erfolgt. Mittlerweile sind sechs der unternehmenseigenen LKWs auf Bio-LNG umgestellt. Durch den alternativen Antrieb sparen wir 100 % CO2 im Vergleich zu Diesel ein.


Bereits seit 2015 trennen wir alle Abfälle an unseren Standorten und geben diese sortenrein verpresst an Recyclingunternehmen weiter. Auch in Zukunft wollen wir Abfall möglichst vermeiden und diesen auf ein Minimum reduzieren. Wir setzen auf kreislauffähige Materialien in der Produktion, bei der Verpackung, im Versand, in der Verwaltung und in der Instandhaltung. Unser Ziel: In den kommenden Jahren sollen unsere Folien zu 50 % aus Recyclingmaterial bestehen, aktuell liegen wir bei 30 %. Bis 2025 wollen wir diesen Anteil auf 80 % erhöhen.

Wir arbeiten weiterhin intensiv an der Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion in Fensterbach und Freihöls und bereiten den Ausbau erneuerbarer Energien auf betriebseigenen Flächen vor, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Erneut können wir dabei auf eine 40 % Förderung durch das Bayerische Wirtschaftsministerium (STMWi) zählen. Im Rahmen des geförderten betrieblichen Energiekonzepts wurde die energetische Bestandsaufnahme nach verschiedenen Betriebserweiterungen und Umbauten vertieft und die thermische und elektrische Energieversorgung sowie der CO2-Ausstoß wissenschaftlich neutral untersucht.
Einer der Schwerpunkte der Untersuchungen war die Umstrukturierung des Standortes in Fensterbach und der damit mögliche Ausbau erneuerbarer Energien wie Photovoltaik für die Eigenstromnutzung. Darüber hinaus wurden in gewohnter Weise Energieeffizienz- und -einsparmaßnahmen technisch und wirtschaftlich analysiert und bewertet. Neben der Analyse von Energierückgewinnung beim Betrieb von Elektromotoren, der Wärmerückgewinnung in den Trockenkammern und bei der Drucklufterzeugung wurden auch die Erzeugung von Wasserstoff aus Stromüberschüssen sowie ein weiterer Ausbau der PV-Nutzung, z. B. in Form von sog. „schwimmenden PV-Anlagen“ (Floating PV) in der Freihölser Sandgrube, untersucht. Erneut konnten technisch und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen identifiziert werden, die nun in unser Energiemanagementsystem überführt und in den kommenden Monaten und Jahren umgesetzt werden.



Unser Wissen und unsere Expertise geben wir gerne an die nächste Generation weiter. Seit 2015 haben 20 Azubis ihre Ausbildung bei uns begonnen. 90 % davon bleiben nach ihrer Ausbildung bei uns im Unternehmen. In Zusammenarbeit mit den Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg, Weiden und Regensburg bieten wir außerdem vier duale Studiengänge an. In den kommenden Jahren möchten wir die Zahl der Ausbildungsplätze um 20 % erhöhen und die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten intensivieren.

Seit 2007 unterstützen wir die Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter. Mittlerweile haben wir insgesamt mehr als 160.000 Pakete mit wichtigen Lebensmitteln und kleinen Geschenken nach Rumänien gebracht.
Weihnachtstrucker-Aktion

Gemeinschaftlich. Schöpferisch. Führend. – Das sind unsere Kernwerte. Sie beschreiben unsere Haltung als Familienunternehmen und geben uns Orientierung für unser Handeln. Sie spiegeln unsere Tradition über vier Generationen ebenso wie unsere Verantwortung für die Zukunft. Und sie sind das Fundament für unsere nachhaltige ESG-Strategie.
Wir sind die Stein-Erfinder aus Begeisterung. Unser familiärer Umgang miteinander, unser Engagement für unsere Kunden sowie die Wertschätzung unserer Umwelt zeichnen uns aus.
Wir sind die Stein-Erfinder mit Innovationsgeist. Beton und Natur miteinander zu verbinden, dabei multifunktional zu denken und außergewöhnlich zu gestalten, ist unsere ureigene Motivation.
Wir sind die Stein-Erfinder mit Kompetenz. Weil wir uns fachlich und technologisch stetig verbessern, Verantwortung für die Zukunft übernehmen und vorausschauend und nachhaltig handeln.

Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg nur duch Integrität, Glaubwürdigkeit und Transparenz entsteht. Diesen ethischen Ansatz versuchen wir im gesamten Unternehmen täglich zu leben.
