
Bis zu 37.000 m³ Wasser benötigen wir im Jahr für die Herstellung unserer Produkte. Damit könnte man ein Fußballfeld fünf Meter hoch fluten. Aber: Schon seit 1990 verwendet GODELMANN in der Herstellung von Beton keinen einzigen Tropfen Trinkwasser mehr. Denn unseren Wasserbedarf decken wir vollständig aus Niederschlägen und dem überschüssigen Prozesswasser aus der Fertigung. Auch hier haben wir unser Ziel von geschlossenen Kreisläufen für nachhaltige Pflastersteine verwirklicht und schonen die wertvolle Ressource Trinkwasser in unserer Region.

Auf unserem Gelände in Fensterbach werden sämtliche Niederschläge der Hallendächer über Regenrinnen und Fallrohre in einen großen Kanal geleitet – unseren „Canale Grande“. Auch das auf den Lager- und Freiflächen anfallende Niederschlagswasser wird gezielt erfasst und dem Kanal zugeführt. Dieser mündet in ein großzügig angelegtes Auffangbecken, in dem das Wasser gesammelt und gespeichert wird.
Von dort aus kann das Regenwasser für verschiedene betriebliche Prozesse genutzt werden und bildet so die Grundlage für unser durchdachtes Wassermanagement. Auf diese Weise schonen wir wertvolle Trinkwasserressourcen und nutzen natürliche Niederschläge effizient. Gleichzeitig entlasten wir die öffentliche Kanalisation und leisten einen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser.
Das überschüssige Prozesswasser aus der Produktion fangen wir ebenfalls auf. Hier nutzen wir ein zweites großes Becken, in dem sich die im Wasser enthaltenen Sedimente langsam absetzen können. Zusätzlich verarbeiten wir den nassen Schleifstaub: Beim Trocknen wird das Brauchwasser wieder freigesetzt und in das Absetzbecken geleitet. Den getrockneten Schleifstaub verwenden wir anschließend für das Betonrecycling.
Ressourcenschonende Betonherstellung
Beide Wasserbecken zusammen reichen aus, um unseren Wasserbedarf für die Betonproduktion ohne Trinkwasserverbrauch komplett abzudecken. Mit dem geschlossenen Wasserkreislauf und unserem geschlossenen Rohstoffkreislauf durch das Betonrecycling reduzieren wir den Einsatz von Primärrohstoffen und führen wertvolle Schlüsselkomponenten wieder in den Stoffkreislauf zurück.
eingespartes Trinkwasser pro Jahr
könnten ein Jahr lang mit dem
eingesparten Frischwasser versorgt werden.

Mit Innovationen wie dem GDM.KLIMASTEIN und Kreislaufwirtschaft gestalten wir Städte widerstandsfähig für die Zukunft.
Im Zukunftsreport berichten wir erstmals nicht nur über unsere EMAS-Umwelterklärung, sondern auch nach den europäischen ESRS-Standards - transparent in Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.

Beton-Recycling betreiben wir bereits seit den 80er Jahren. Aus dem damaligen Wunsch, wertvolle Materialien nicht zu verschwenden, entstand eine Haltung, die GODELMANN bis heute entscheidend prägt. Seitdem ist Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns.
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