
GDM.ALLAN block wurde speziell für den einfachen und effektiven Aufbau von Stützwänden entwickelt. Durch den leichten Modulstein lassen sich die Mauerwerke passgenau einfach und schnell errichten. Das patentierte Stützwandsystem aus Hohlkammermodulen benötigt kein Betonfundament, und kann sowohl als Schwergewichtsmauer in Trockenbauweise oder bei größeren Wandhohen und Auflasten als KBE System ausgeführt werden.
Besonders wichtig: Die Mauer wird leicht geneigt gebaut – je schräger sie zur Erde steht, desto besser hält sie dem Druck des Erdreichs stand.
KBE bedeutet kunststoffbewehrte Erde (KBE) und ist eine Kombination aus mit Schotter gefüllten Hohlkammersteinen und Geogittern.
Der Mauerverlauf für die Mauer wird genau abgesteckt. Anschließend wird der Fundamentgraben entlang des gesamten Mauerverlaufs für eine frostfreie Gründung ausgehoben.
Die Einbindetiefe der Steine sollte mindestens 15cm betragen.
Auf den Untergrund kommt ein Schotterfundament und Drainagerohre werden verlegt, so kann Wasser optimal abfließen und die Mauer bleibt trocken.
Nur wenn die Gründung fachgerecht ausgeführt ist, kann die Mauer langfristig stabil bleiben.
Die erste Steinreihe bildet die Basis. Sie muss gesetzt, ausgerichtet und auf Höhe kontrolliert werden. Kleine Ungenauigkeiten in dieser Lage wirken sich auf die gesamte Wand aus.
Deshalb gilt: lieber mehr Zeit in die erste Reihe investieren und dafür eine präzise Basis schaffen.
Sobald die erste Lage sitzt, werden die Hohlräume der Steine sowie der Bereich direkt hinter der Mauer mit geeignetem Drainagematerial verfüllt und abgerüttelt. Danach folgt die Hinterfüllung der Steine.
Nach jeder aufgebauten Steinreihe werden die Hohlräume der Steine mit Schotter befüllt und mit Schotter und Erde hinterfüllt. Mit einer leichten Rüttelplatte wird die gesamte Ebene, auch die Steine, abgefahren, um Hohlräume zu schließen.
Dieser Arbeitsschritt wird beim gesamten Maueraufbau, bei jeder Steinreihe wiederholt.
Im nächsten Schritt werden die weiteren Blockreihen aufgeschichtet. Vor dem Aufsetzen der nächsten Reihe sollten die Auflageflächen sauber abgekehrt werden werden, damit die Steine plan aufeinanderliegen.
Sollten eventuelle Unebenheiten dazu führen, dass sich die steine leicht bewegen lassen, können diese mit Basaltsplitt ausgeglichen werden.
Eine funktionierende Wasserführung ist bei jeder Stützmauer ein zentrales Thema. Hinterfüllung, Drainagematerial und Aufbau müssen so ausgeführt werden, dass sich kein schädlicher Wasserdruck hinter der Wand aufbauen kann. Deshalb sollten Drainage und Wasserableitung von Anfang an in die Planung einbezogen werden.
Je nach Mauerhöhe, Einbausituation und statischen Anforderungen kann eine Geogitterbewehrung erforderlich sein.
Um zusätzliche Stabilität zu erzeugen, werden Geogitter zwischen jeder 2. Mauerreihe eingebracht. Dieses wird in definierten Lagen zwischen den Steinen und hinter der Mauer eingebaut und in die Hinterfüllung integriert.
Die Aufbauschritte werden wiederholt, bis die gewünschte Mauerhöhe erreicht ist. Dabei auf Neigung und korrekten Sitz achten.
Ist die gewünschte Höhe erreicht, wird die Mauer mit einem passenden oberen Abschluss fertiggestellt.
Die Steine können bepflanzt werden, oder für ein sauberes Finish, die speziell für das Mauersystem passenden Abdecksteine erhalten.