
Flächen, die Städte aktiv kühlen.
Die Stadt steht unter Klimastress: Extreme Hitzeperioden, Starkregenereignisse und langanhaltende Trockenphasen sind keine Ausnahmen mehr, sondern die neue Normalität – mit spürbaren Folgen für Gesundheit, Infrastruktur und Lebensqualität.
Der GODELMANN Klimastein macht befestigte Flächen zu aktiven Klimaflächen. Er versickert Regenwasser dort, wo es fällt, speichert Feuchtigkeit im System und gibt sie zeitverzögert wieder an die Umgebung an. So kühlt er Stadtraum, entlastet die Kanalisation und schützt das Grundwasser.
Zum Produkt GDM.KLIMASTEIN® aBG


In dicht bebauten städtischen Gebieten treffen zahlreiche Herausforderungen aufeinander: Versiegelte Flächen verhindern, dass Regenwasser in den Boden versickert. Starke Regenfälle überlasten die Kanalisation und erhöhen die Überschwemmungsgefahr. Gleichzeitig erwärmen sich herkömmliche befestigte Flächen stark und verstärken die Entstehung von städtischen Wärmeinseln.
Was Städten zunehmend fehlt, sind Flächen, die mehr leisten als nur für Stabilität und Befahrbarkeit zu sorgen. Gefragt sind Systeme, die Wasser intelligent bewirtschaften, Hitze reduzieren und aktiv zur Klimaanpassung beitragen.
Weitere Informationen zu Stadtstruktur im Wandel

Zukunftsfähige Stadtentwicklung denkt grüne, blaue und graue Infrastrukturen gemeinsam - als vernetzte Systeme. Das Prinzip Schwammstadt verfolgt dabei ein klares Ziel: Regenwasser bleibt im städtischen Raum. Es wird aufgenommen, gespeichert, gefiltert und zur Kühlung genutzt. Regen ist keine Last - sondern eine Ressource.

Der GDM. KLIMASTEIN ist ein multifunktionaler Pflasterbelag, der Flächen befestigt ohne sie zu versiegeln. Als weltweit erster dreischichtig aufgebauter Pflasterstein vereint er jahrzehntelange Erfahrung in der ökologischen Pflasterbauweise mit einem klaren Ziel: das Stadtklima messbar und nachhaltig zu verbessern.
Regenwasser wird über die Fugen aufgenommen und kontrolliert direkt in den Untergrund geleitet. Der Niederschlag verbleibt dort, wo er fällt – das entlastet die Entwässerungssysteme und verringert das Hochwasserrisiko.
Innerhalb des Systems werden große Wassermengen vorübergehend gespeichert und im städtischen Raum zurückgehalten. Boden, Bäume und die umgebende Vegetation profitieren von der gespeicherten Feuchtigkeit.
Das gespeicherte Wasser wird nach und nach wieder an die Oberfläche transportiert und verdunstet kontinuierlich. Diese natürliche Verdunstung sorgt für einen spürbaren Kühleffekt – vergleichbar mit dem einer Grünfläche. Diese drei Funktionen beruhen nicht auf einem einzigen Material, sondern auf dem präzisen Zusammenspiel mehrerer Funktionsschichten im Inneren des Steins.
Der Klimastein ist ein dreischichtig aufgebautes Flächensystem. Jede Schicht übernimmt eine Funktion – gemeinsam ermöglichen sie Versickerung, Speicherung und Verdunstung von Wasser.

Die Sichtfläche des GODELMANN KLIMASTEINS reflektiert Wärmeeinstrahlung und reduziert so die Aufheizung befestigter Flächen. Gleichzeitig verringert sie Lärmemissionen und trägt zur Neutralisierung von Luftschadstoffen bei. Über die Fugen gelangt Regenwasser direkt in die darunterliegenden Schichten.
Der offenporige Kernbereich des Steins nimmt große Mengen Niederschlagswasser auf und speichert diese im System. Die gespeicherte Feuchtigkeit wird zeitverzögert wieder abgegeben - so erzielen Pflasterflächen eine Verdunstungsleistung, die vergleichbar ist mit der einer Wiese. Während der Sommermonate sogar bis zu 70 %.
Die untere Schicht ist feiner strukturiert und weniger durchlässig. Sie speichert zusätzlich Wasser und nimmt Feuchtigkeit aus dem Untergrund auf. Über Kapillarwirkung wird Wasser kontinuierlich an die Oberfläche transportiert – für eine dauerhaft erhöhte Verdunstung und Kühlleistung.
Wasserwirtschaft
Dezentrale Versickerung, Speicherung und Reinigung von Niederschlagswasser, Schutz des Grundwassers (geeignet für Wasserschutzgebiete), Abflussbeiwert ψ = 0,00 - regenerierbar
Stadtökologie
Verbesserung der Wachstumsbedingungen für Stadtbäume und -vegetation, Förderung grüner Infrastruktur, verhindert Überhitzung (SRI optimierte Flächen)
Infrastruktur
Entlastung der Kanalisation, verringertes Hochwasserrisiko, langlebige und tragfähige Flächenlösung (schwerlastbefahrbar bei gelegentlicher Nutzung)
Klimawirkung
Verdunstungskühlung ≥ 50 % d. Jahresniederschlags, erhöhte Luftfeuchtigkeit und eine messbare Verringerung des städtischen Wärmeinseleffekts

Der GDM. KLIMASTEIN ermöglicht klimaresistente Stadträume und ist eine zukunftssichere Investition in Lebensqualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.
Ein systemisch gedachtes Flächensystem der fünften Generation - mit geprüfter Leistungsfähigkeit und klarer Integration in wassersensible Planungsansätze.
Kühlere Plätze, trockenere Gehwege, bessere Luftqualität und höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.





Aalen hat den früher versiegelten Rathausplatz in eine naturnahe, klimafreundliche Fläche mit Grünbereichen und offenem Stadtbach umgestaltet. Auf den Wegen unterstützt der GDM.KLIMASTEIN die natürliche Versickerung und Verdunstung von Regenwasser und verbessert so das Stadtklima.


Der Vorplatz der Sporthalle in Ostfildern wurde modern und naturnah gestaltet. Der wasserdurchlässige GDM.KLIMASTEIN unterstützt die Versickerung und Verdunstung von Regenwasser und trägt zur Stadtentsiegelung bei, während GDM.SCADA liner, GDM.SCADA stone und das GDM.TIEFBORD die Parkflächen klar strukturieren und vom übrigen Vorplatz abgrenzen.


In der unterfränkischen Gemeinde Niederwerrn ist eine neue Ortsmitte am Übergang des Altorts zum gewachsenen Siedlungsgebiet entstanden. Der innovative GDM.KLIMASTEIN von GODELMANN erwies sich als der perfekte Pflasterstein für dieses zukunftsweisende Projekt.


Im Zuge einer Erweiterung der Hans-Kammerer-Grundschule wurde ein neuer Vorplatz und Pausenhof angelegt. Dort zum Einsatz kommt der GDM. KLIMASTEIN, dessen Flächenversickerung eine praktische Überflutungsvorsorge ist.


Der Südliche Schulhof der Fritz-Ulrich-Schule in Heilbronn zeigt sich nach einer umfassenden Sanierung als moderner, offener und klimaresilienter Ortsmittelpunkt mit Sitzgelegenheiten und grünen Flächen. Hier eingesetzt wurde der besonders stadtklimafreundliche GDM.KLIMASTEIN.


Vor dem Rathaus der Gemeinde Jettingen präsentiert sich ein barrierefreier, moderner, offener Ortsmittelpunkt mit Sitzgelegenheiten und Wasserelementen. Hier eingesetzt wurde der besonders stadtklimafreundliche GDM.KLIMASTEIN.

1. Generation 1984: geoSTON | Einschichtiger haufwerksporiger Pflasterstein. Niederschagswasser kann vollständig versickern.

2. Generation 1990: drainSTON | Gefügedichter Pflasterstein mit zweischichtiger Filterfuge und seitlichem Kanalsystem.

3. Generation 2000: geoSTON mit erster abZ | Bauart erhält eine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) des DIBt. Eignungsnachweis für Belag bestehend aus Pflasterstein, Bettungs- und Fugenmaterial.

4. Generation 2014: gd- und hp-protect mit abZ | Feuchtigkeit wird im haufwerksporigen Kern gespeichert und verdunstet anschließend über die Fugen. Gefügedichter Vorsatz erlaubt freie Farb- und Oberflächengestaltung.

5. Generation 2022: GDM.KLIMASTEIN mit aBG | Der weltweit erste dreischichtige Pflasterstein sorgt mit bis zu 70 % Verdunstung im Sommer für eine effektive Kühlung und bleibt dabei bis zu 12 °C kühler als herkömmliche Beläge. Zusätzlich bietet er innovative Eigenschaften zur Bewältigung aktueller Umweltprobleme.



Der Klimastein besteht aus drei aufeinander abgestimmten Schichten. Diese ermöglichen es, Regenwasser in den Stein aufzunehmen, zu speichern und zeitverzögert wieder abzugeben.
Durch die Verdunstung entsteht ein natürlicher Kühlungseffekt – ähnlich wie auf einer feuchten Wiese an warmen Tagen.
In Kombination mit dem speziell entwickelten Fugenmaterial kann das System Niederschlagswasser zusätzlich filtern und so dazu beitragen, das Grundwasser vor Schadstoffeinträgen zu schützen.
Durch seinen dreischichtigen Aufbau kann der Klimastein Wasser aufnehmen, speichern und wieder verdunsten. Dieser natürliche Effekt sorgt in den Sommermonaten für eine spürbare Abkühlung der Oberfläche.
Je nach Witterung kann die Fläche so um bis zu 12 °C kühler sein als herkömmliche Beläge. Zusätzlich heizt sich der Klimastein durch seine helle Oberfläche deutlich weniger auf – das verstärkt die Kühlwirkung und verbessert das Mikroklima.
In den Sommermonaten kann der Klimastein bis zu 70 % des aufgenommenen Niederschlags verdunsten.
Über das gesamte Jahr liegt die Verdunstungsleistung bei mindestens 50 % des Jahresniederschlags.
Gerade im Sommer ist dieser Effekt besonders wichtig: Die gespeicherte Feuchtigkeit verdunstet bei hohen Temperaturen und sorgt so für eine spürbare Kühlung der Oberfläche und der Umgebung.
Bei einer Steindicke von 8 cm kann der GDM.KLIMASTEIN etwa 10 Liter Wasser pro Quadratmeter speichern.
Diese gespeicherte Feuchtigkeit wird nach und nach wieder abgegeben. Durch die Verdunstung entsteht eine natürliche Kühlwirkung, die die Oberfläche und die unmittelbare Umgebung spürbar abkühlt.
Beim Klimastein wird Niederschlagswasser über die Fugen aufgenommen und in den Steinaufbau geleitet. Die Speicher-Schicht hält Feuchtigkeit zurück, während die Kapillar-Schicht Feuchtigkeit aus dem Unterbau aufnimmt. Dadurch bleibt Wasser länger im System verfügbar und kann kontinuierlich verdunsten.
Der Unterschied liegt in der wasserrechtlichen Bewertung und dem Nachweis.
GDM.KLIMASTEIN mit abG:
Der Stein ist vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) als dezentrale Versickerungsanlage anerkannt.
Das bedeutet: Regenwasser wird vollständig versickert, gleichzeitig werden Schadstoffe zurückgehalten.
Die abG bestätigt, dass das System bei entsprechender Bauweise alle rechtlichen, technischen und umweltbezogenen Anforderungen erfüllt, und sogar in Wasserschutzgebieten eingebaut werden kann.
GDM.KLIMASTEIN ohne abG:
Auch hier ist der Stein wasserdurchlässig und unterstützt die Versickerung.
Es fehlt jedoch der offizielle Nachweis als Versickerungsanlage, insbesondere in Bezug auf Schadstoffrückhalt und Genehmigungsfähigkeit.
Beim GDM. KLIMASTEIN entsteht aufgrund seiner wasserdurchlässigen Bauweise kein bzw. kein nennenswerter Oberflächenabfluss. Anfallendes Niederschlagswasser wird im System zwischengespeichert, versickert in den Untergrund oder wird zeitverzögert wieder an die Umgebung abgegeben. Aufgrund seiner Regenerierbarkeit ist für den GDM.KLIMASTEIN abG ein Abflussbeiwert von ψ = 0,00 anzusetzen. Der GDM.KLIMASTEIN ohne abG hat einen Abflussbeiwert von ψ = 0,25.
Voraussetzung hierfür ist ein fachgerecht geplanter und ausgeführter, durchlässiger Gesamtaufbau der Fläche. Die konkrete Bemessung sollte immer unter Berücksichtigung der objektspezifischen Randbedingungen erfolgen.
Der GDM.KLIMASTEIN verbindet hohe Wasseraufnahme, spürbare Kühlwirkung und zuverlässige Dauerhaftigkeit in einem System.
Versickerung:
≥ 270 l/(s·ha), im Neuzustand bis zu 3.000 l/(s·ha)
Verdunstung:
ca. 50 % jährlich, in den Sommermonaten bis zu 80 %
Tragfähigkeit:
Entspricht klassischem Betonpflaster gemäß DIN EN 1338 (gleiche Eignung je nach Steindicke)
Wartung:
Vollständig regenerierbar, Regenerierung nach ca. 10–15 Jahren
Frost- und Tausalzbeständigkeit:
Geprüft nach DIN EN 1338
Lebensdauer: > 25 Jahre
Der GDM. KLIMASTEIN wird unter hohen Umweltstandards und mit regionalen Rohstoffen in Deutschland hergestellt. Er erfüllt damit bereits in der Produktion zentrale Anforderungen an eine nachhaltige Bauweise.
Zusätzlich verfügt das Produkt über eine Environmental Product Declaration (EPD) und ist Cradle to Cradle® Gold zertifiziert. Das bedeutet, dass der Stein nach strengen ökologischen Kriterien entwickelt wurde und vollständig in technische Kreisläufe zurückgeführt werden kann.
Auch in der Nutzung trägt der GDM. KLIMASTEIN zur Nachhaltigkeit bei: Niederschlagswasser wird in der Fläche zurückgehalten, versickert und verdunstet wieder. So werden natürliche Wasserkreisläufe unterstützt und die Kanalisation entlastet.
Der GDM.KLIMASTEIN aBG ist als regenerierbares System ausgelegt und bleibt dauerhaft funktionsfähig, wenn die Fläche fachgerecht gepflegt wird.
Pflege:
Regelmäßige Reinigung wie bei jeder Verkehrsfläche – insbesondere das Entfernen von Laub und Schmutz.
Überprüfung:
Die Wasserdurchlässigkeit sollte spätestens nach etwa 10 Jahren geprüft werden.
Regenerierung:
Lässt die Sickerleistung nach, kann sie durch ein Spül‑Saug‑Verfahren wiederhergestellt werden – in der Regel auf über 85 % der ursprünglichen Leistungsfähigkeit.
Dauerhaftigkeit:
Der Schadstoffrückhalt bleibt dabei über Jahrzehnte erhalten.
Ja – für Maßnahmen rund um den GDM. KLIMASTEIN können grundsätzlich Fördermöglichkeiten bestehen.
Öffentliche Förderprogramme auf Bundes‑, Landes‑ und kommunaler Ebene unterstützen insbesondere Projekte, die zur Klimaanpassung und nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen. Dazu zählen unter anderem:
Maßnahmen wie der GDM.KLIMASTEIN zahlen auf viele dieser Förderlogiken ein, etwa durch Wasserspeicherung, Versickerung, Verdunstungskühle und Grundwasserschutz.
Da Förderprogramme regional unterschiedlich geregelt und zeitlich begrenzt sind, muss jedes Projekt individuell betrachtet werden. Eine aktuelle Übersicht bietet die Förderdatenbank des Bundes, in der Programme von Bund, Ländern und EU gezielt recherchiert werden können.