

Beton besteht im Prinzip nur aus drei Zutaten, den sogenannten Primärrohstoffen. Das sind verschiedene Gesteinskörnungen wie Sand, Kies oder Splitt, Wasser und Zement. Wenn Wasser und Zement miteinander reagieren, härtet das Gemisch aus und bildet eine feste Struktur, die die Gesteinskörnungen dauerhaft verbindet. Je nach Produkt kommen außerdem Zusatzmittel und Farben zum Einsatz, um bestimmte Materialeigenschaften und Designs zu erreichen.



Seit 2017 gehört die Sandgrube in Freihöls zur GODELMANN Gruppe. Unweit vom Stammsitz gelegen bauen wir hier unter strengen Umwelt- und Klimaschutzauflagen Sand ab. Wir vermeiden seit jeher bewusst Sprengungen, bauen nur so viel ab, wie wir für unsere eigene Produktion benötigen und achten auf den behutsamen Umgang mit Mensch und Tier. Oberstes Ziel: Nach der Rohstoffgewinnung ökologisch hochwertigere Flächen herzustellen, als sie vor der Rohstoffgewinnung vorhanden waren. Dazu rekultivieren wir Flächen, die nicht mehr genutzt werden, und bauen sie zu zukunftsfähigen Klimawäldern um.
Unser Tochterunternehmen Naabkies versorgt uns mit qualitativ hochwertigen Kieskörnungen aus 15 km Umkreis zu unserem Stammsitz in Fensterbach. Der schonende Abbau des Rohstoffes mit einem hochmodernen Seilbagger sorgt für maximale Effizienz. Die Renaturierung und Rekultivierung der Weiher unterliegt strengen Auflagen. So entstehen aus landwirtschaftlich intensiv bewirtschafteten Flächen Wasserlandschaften mit Flachwasserzonen, die ideale Lebensbedingungen für die heimische Tier- und Pflanzenwelt bieten.
Hochwertige Granitsplitte für unsere Betonwaren stellen wir in Kulz her. Dort nutzen wir Grantiblöcke, die von örtlichen Steinmetzen nicht genutzt werden. Mithilfe moderner Brech- und Siebanlagen werden unterschiedliche Gesteinskörnungen für unsere Fertigung produziert.

Sand ist ein Zerkleinerungsprodukt, das durch Erosion von geologisch älteren Gesteinen entsteht. Seine Farbschattierung wird von dem Gestein bestimmt, das an der Entstehung beteiligt war. Wir achten auf eine schonende Sandgewinnung und kümmern uns um die behutsame Renaturierung der Abbaugebiete.
Wir achten auf den kontrolliert schonenden Abbau der einzelnen Komponenten und setzen zudem auf geschlossene Kreisläufe. Ebenso nehmen wir die Renaturierung und Rekultivierung der Abbaugebiete selbst in die Hand und kümmern uns um die Herstellung neuer Ökosysteme.

Verantwortungsvoller Rohstoffabbau ist für uns eine Chance, der Natur etwas zurückzugeben. Deshalb rekultivieren und renaturieren wir unsere Abbaugebiete mit fachkundiger Hilfe durch Naturschutzverbände und öffentliche Institutionen.
Durch unsere Rekultivierungs- und Ausgleichsmaßnahmen entstehen nach dem Abbau der Gesteine ökologisch wertvolle Nutzflächen. Beispielsweise ein gesunder, 5 Hektar großer Mischwald für die Forstwirtschaft oder attraktive Baggerseen für Erholung und Freizeit im Landkreis Schwandorf.
Gerade offene Sand- und Kiesflächen, trockene Magerwiesen oder Flachwasserzonen sind in unserer Kulturlandschaft sehr selten geworden, für die heimische Artenvielfalt aber unerlässlich. Durch die gezielte Renaturierung unserer regionalen Rohstoffgebiete finden viele heimische Pflanzen und bedrohte Arten dort eine Zuflucht. So entstehen zum Beispiel aus vormals intensiv bewirtschafteten Äckern natürliche Lebensräume mit hoher Biodiversität und einer optimal an den Standort angepassten Flora und Fauna.



Ackerland wurden bereits renaturiert und zu einer ebenso großen Wasserfläche umgewandelt. Pro Jahr schaffen wir ca. 10.000 m² neuen Lebensraum für Flora und Fauna.
großer Mischwald als Ausgleich für den Sandabbau. Rund 5.000 Bäume wurden in den vergangenen drei Jahren gepflanzt.

Als Unternehmen mit einem tiefen Verständnis für unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt freuen wir uns, gemeinsam mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) ein wichtiges Zeichen für den Erhalt der Artenvielfalt zu setzen. Mit der Unterzeichnung neuer Kooperationsverträge wird unsere Beteiligung am Projekt „Natur auf Zeit“ weiter ausgebaut – ein bedeutender Schritt für den Schutz bedrohter Amphibienarten in Abbaustätten der Oberpfalz.
GODELMANN unterstützt Artenschutzprojekt „Natur auf Zeit“ in der Oberpfalz
Beton-Recycling betreiben wir bereits seit den 80er Jahren. Aus dem damaligen Wunsch, wertvolle Materialien nicht zu verschwenden, entstand eine Haltung, die GODELMANN bis heute entscheidend prägt. Seitdem ist Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns.
Mehr zu Recycling bei GODELMANN
Mit Innovationen wie dem GDM.KLIMASTEIN und Kreislaufwirtschaft gestalten wir Städte widerstandsfähig für die Zukunft.
Im Zukunftsreport berichten wir erstmals nicht nur über unsere EMAS-Umwelterklärung, sondern auch nach den europäischen ESRS-Standards - transparent in Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.