
Wassersensible Stadtentwicklung setzt ein gezieltes Regenwassermanagement voraus, vor allem in dicht bebauten Quartieren und Innenstädten. Dafür notwendig ist eine blau-grün-graue Infrastruktur, die Wasser über Retentionsflächen auffängt und speichert. Nur so können wir die Folgen der Klimaerwärmung abfangen und unsere Städte klimaresilient umbauen. Die Regenwassersysteme von GODELMANN unterstützen diese Transformation: Sie entsiegeln den Boden, lassen Niederschläge an Ort und Stelle versickern und verbinden Ästhetik und Funktionalität zu einer Außengestaltung, die das Stadtklima spürbar verbessert.
Unsere drei Leistungsstufen – Versickerungssysteme, Wasserspeichersysteme und klimaaktive Wasserspeichersysteme – entsiegeln Flächen und reinigen Niederschagswasser. Versickern → Speichern → Kühlen: Jede Leistungsstufe erweitert die Funktion der vorherigen um einen zusätzlichen Nutzen für Wasserhaushalt und Klima.
Mit GDM.DRAIN aBG und GDM.DRENO aBG wird Regenwasser zuverlässig aufgenommen und in den Untergrund versickert. Die Systeme unterscheiden sich in ihrer technischen Wasserführung, verfolgen jedoch dasselbe Ziel: Niederschlagswasser dezentral zu bewirtschaften, die Kanalisation zu entlasten und das Grundwasser durch eine naturnahe Versickerung nachhaltig zu schützen.
Die Wasserspeichersysteme GDM.GEO aBG und GDM.HYDRO GAP aBG erweitern die Versickerungsfunktion um eine zusätzliche Speicherleistung. Regenwasser wird aufgenommen, zwischengespeichert und zeitverzögert wieder an den natürlichen Wasserkreislauf abgegeben. Dadurch bleiben Wasserressourcen länger in der Fläche verfügbar und können durch Verdunstung einen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas leisten.
Zum Produkt GDM.GEO aBG Nr. Z-84.1-27 aBG Nr. Z-84.1-29 (hp)
Mit dem GDM.KLIMASTEIN aBG wird die Wasserspeicherung gezielt für eine langfristige Klimawirkung optimiert. Durch seinen mehrschichtigen Aufbau bleibt Feuchtigkeit länger im System verfügbar und kann über einen längeren Zeitraum verdunsten. So werden die Funktionen Versickerung, Wasserspeicherung und Verdunstung erweitert, um die natürliche Kühlleistung der Fläche nachhaltig zu unterstützen.
Wie das mit einem Pflasterstein gelingt? Unser zertifizierter GDM.KLIMASTEIN erzeugt nachweislich ein ähnliches Mikroklima wie eine grüne Wiese: Er heizt sich nicht auf, lässt Niederschläge versickern, speichert das Wasser und verdunstet es wieder. Frische Pflanzen gedeihen, die Luft bleibt angenehm kühl und Gebäude sind bei Starkregen vor Überflutungen geschützt. Zusätzlich filtern die gepflasterten Flächen Schadstoffe aus Luft und Wasser und verbessern so die Aufenthaltsqualität in der Umgebung. Wir nennen das: klimaaktive Freiraumgestaltung.
Eine nachhaltige Stadtplanung geht für uns aber noch weiter – bis in die Klimabilanz der verwendeten Produkte. Deshalb reduzieren wir schrittweise den CO2-Fußabdruck unserer Betonsteine, treiben die Kreislaufwirtschaft in unserem Unternehmen voran und produzieren seit 2015 CO2-ausgeglichen. Wie alle unsere Betonsteine ist der GDM.KLIMASTEIN mit Cradle to Cradle Certified®Gold ausgezeichnet, enthält unser eigenes hochwertiges Recyclingmaterial GRC und kann, auch direkt bei uns, zu 100 % recycelt werden.




Die Jury würdigt den Beitrag des innovativen Pflastersteins zur Anpassung an den Klimawandel und zur Reduzierung von Hitze- und Überflutungsrisiken in Städten.
Zur PressemitteilungVersickerungssysteme ermöglichen, dass Regenwasser direkt vor Ort in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt wird. Im Zusammenspiel von Belag, Fugen und Bettung wird das Niederschlagswasser vor dem Eintritt in den Untergrund gefiltert. So tragen die Systeme nicht nur zur Grundwasserneubildung bei, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Grundwassers.
Nicht jede Fläche kann oder soll begrünt werden. Aber wo es möglich ist, bringen unsere Vegetationsfugensteine mehr Biodiversität und Auflockerung in die Fläche – ohne dabei auf Funktionalität zu verzichten.




Alle Betonsteine von GODELMANN sind Cradle to Cradle Certified® Gold und zu 100 % recycelbar. Mit unserer Recyclinganlage stellen wir hochwertiges GODELMANN Recyclingmaterial (GRC) selbst her. Wir recyceln 100 % unseres produktionsbedingten Ausschusses und verwenden dieses Material als wichtigen Sekundärrohstoff in neuen Produkten wieder.
Transparente Lieferketten
Wir beziehen alle Rohstoffe aus der Region und bauen großenteils selbst ab. So haben wir die Abbaumethoden und die Renaturierung der Abbaugebiete selbst in der Hand.

Beton-Recycling betreiben wir bereits seit den 80er Jahren. Aus dem damaligen Wunsch, wertvolle Materialien nicht zu verschwenden, entstand eine Haltung, die GODELMANN bis heute entscheidend prägt. Seitdem ist Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns.
Mehr zu Recycling bei GODELMANN
Schon seit 1990 verwendet GODELMANN in der Betonherstellung keinen einzigen Tropfen Trinkwasser mehr. Denn unseren Wasserbedarf decken wir vollständig aus Niederschlägen und dem überschüssigen Prozesswasser aus der Fertigung. Auch hier haben wir unser Ziel von geschlossenen Kreisläufen für nachhaltige Pflastersteine verwirklicht und schonen die wertvolle Ressource Trinkwasser in unserer Region.
Mehr zum geschlossenen Wasserkreislauf erfahren.
Die Anforderungen an nachhaltiges Bauen wachsen stetig. Deshalb entwickeln wir unsere Produkte kontinuierlich weiter und arbeiten an Lösungen, die hochwertige Gestaltung, Langlebigkeit und einen möglichst geringen CO₂-Fußabdruck miteinander verbinden.
Mit innovativen Herstellungsverfahren und neuen Materialien ist es uns gelungen, ausgewählte Betonprodukte CO₂-neutral und sogar CO₂-negativ anzubieten. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und unterstützen Bauherren, Planer und Kommunen bei der Umsetzung nachhaltiger Projekte.
Es stimmt: Zement verursacht über 90 % der CO₂-Emissionen eines Betonsteins. Gleichzeitig kann Beton durch natürliche Karbonatisierungsprozesse bereits während des Aushärtens Kohlendioxid aus der Umgebungsluft aufnehmen und dauerhaft binden. Auch nach dem Einbau setzt sich dieser Prozess über die gesamte Nutzungsdauer hinweg fort, wenn auch deutlich langsamer. Deshalb forscht GODELMANN intensiv an neuen Rezepturen mit reduziertem Zementanteil und innovativen Bindemitteln. So senken wir den CO₂-Fußabdruck unserer Produkte kontinuierlich und schaffen die Grundlage für nachhaltigeres Bauen.


Ein wesentlicher Bestandteil unserer Entwicklung ist der Einsatz biogener Kohlenstoffspeicher. Dadurch kann CO₂ dauerhaft im Produkt gebunden werden. Je nach Ausführung wird dabei so viel Kohlenstoff gespeichert, dass die unvermeidbaren Emissionen aus Herstellung und Transport ausgeglichen oder sogar überkompensiert werden. Das Ergebnis sind Produkte, die nicht nur ressourcenschonend hergestellt werden, sondern aktiv zur Verbesserung ihrer Klimabilanz beitragen.
CO₂-neutrale und CO₂-negative Betonprodukte erfüllen die gleichen hohen Anforderungen an Qualität, Funktionalität und Langlebigkeit wie konventionelle Ausführungen. Sie eröffnen neue Möglichkeiten für zukunftsorientierte Bauprojekte, bei denen Nachhaltigkeit bereits bei der Materialwahl beginnt.

Mit Innovationen wie dem GDM.KLIMASTEIN und Kreislaufwirtschaft gestalten wir Städte widerstandsfähig für die Zukunft.
Im Zukunftsreport berichten wir erstmals nicht nur über unsere EMAS-Umwelterklärung, sondern auch nach den europäischen ESRS-Standards - transparent in Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.




